“Ein Visionär und Vermittler”

Der Journalist Daniel Ammann beschreibt in seinem neuen Buch «King of Oil» Marc Richs Aufstieg zum mächtigsten Rohstoffhändler der Welt. In einem exklusiven Vorabdruck publiziert tachles das Kapitel «Die lran-Connection» über Marc Richs Handel mit Iran und eine geheime Pipeline in Israel.

Der Anfang des freien Ölhandels war bescheiden. «Wir machten ein oder zwei Geschäfte mit Tunis», erinnert sich Marc Rich. Der Gewinn lag bei etwa 60000 Dollar. Das war zwar nicht überwältigend, zeigte den Chefs aber das Potenzial, das im Ölhandel steckte. Ludwig Jesselson, der Chef von Philipp Brothers, und Henry Rothschild, Richs Lehrmeister, standen dem Geschäft zwar prinzipiell wohlwollend gegenüber. Sie wollten aber konservativ vorgehen und mahnten immer wieder zur Vorsicht. Sie sahen die Risiken, die im kapitalintensiven Ölgeschäft steckten. Ein missglücktes Geschäft konnte eine Firma an den Rand des Ruins bringen. Marc Rich aber verfolgte einen Plan, der sich als genial herausstellen sollte und Philipp Brothers innerhalb kurzer Zeit zu einem Machtzentrum im Ölhandel machte. Es war ein raffinierter Plan, der viel über ihn und seine Erfolge aussagt. Er wollte zwei Parteien als Handelspartner zusammenbringen, die offiziell nichts miteinander zu tun haben wollten. Es war ein streng geheimes und politisch hoch brisantes Geschäft, über das bis heute geschwiegen wird.

Lesen Sie den ganzen Text in Tachles. Das Jüdische Wochenmagazin der Schweiz: http://www.tachles.ch

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